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Nach dem unglaublichen Erfolg der von Gamern und Medien heiss geliebten historischen Handelssimulation Patrizier 2 entschloss sich Ascaron, konstruktive Vorschläge, Feedback und Wünsche der Spieler aus den Patrizier II – Foren sowie eigene Ideen in einem Add-On umzusetzen. Seitdem wird in den Ascaron-Foren in zahlreichen Beiträgen mit den Entwicklern heftig über neue Features und deren Umsetzung diskutiert. Während in Kürze die internationale Vermarktung des Hauptprogramms beginnt, konnten wir uns eine Pre-Master Version des AddOn`s sichern und haben für sie eine ausführliche Vorschau über die wahrlich unglaubliche Fülle an neuen Features verfasst, die wohl auch den letzten Zweifler und selbst Hanse-Neulinge in ihren Bann ziehen wird.

Über Patrizier 2

In der historischen Handelssimulation Patrizier 2 findet sich der Spieler zu Beginn als unerfahrener Krämer in einer mittelalterlichen Hansestadt wieder. Doch bald sind mit anderswo knappen Gütern erste Gewinne durch den Seehandel im Nord- und Ostseegebiet eingefahren. Diese Gewinne können sowohl in den Ausbau von Städten als auch in den Bau von ortsabhängig produzierenden Betrieben investiert werden. Gleichzeitig ist es auf diese Weise auch möglich, tiefgreifenden Einfluss auf das Wachstum der Stadt zu nehmen. Bald wächst ein regelrechtes Handelsimperium heran, das mit lukrativen, automatischen Schiffhandelsrouten verbunden wird, die sich mit fortlaufender Spieldauer zunehmend Piratenangriffen und ökonomischen Problemen, bedingt durch das Nachfrage-orientierte Echtzeit-Handelssystem, gegenüber sehen.

Neben der Erschliessung neuer Handelsrouten und weiterem Ausbau der Städte u.a. mit Krankenhäusern zur Seuchenprävention ( die Pest war im Mittelalter ein ziemliches Problem, sie entvölkerte ganze Städte ), spielt auch das eigene Ansehen zunehmend eine grosse Rolle. Während man als Grossunternehmer rasch zu märchenhaftem Reichtum gelangt und durch Spenden an die Kirche und Versorgung der Städte mit allen wichtigen Gütern stetig an Ansehen und Einfluss gewinnt, braucht es auf der Karriereleiter für den politischen Aufstieg zum Amt des Bürgermeisters oder gar zum Vorsitzenden der Hanse gute Beziehungen. Der Aufstieg in höchste politische Ämter als braver Händler ist ohne eigene geheime Piraterie und / oder horrende Schmiergeldzahlungen an politische Entscheidungsträger kaum möglich. Patrizier-2

Einmal gewählt, gilt es die eigene Position möglichst bis zur nächsten Wahl trotz ehrenamtlicher Funktion durch eigene Finanzspritzen für die Hansestädte auszubauen und zu festigen. Der Untertitel “Geld und Macht” ist hier Programm. Das ausgefeilte Gameplay liess Patrizier 2 dank des sehr guten Interfaces und der stimmungsvollen Präsentation trotz hoher Komplexität nahtlos an den Erfolg des legendären Vorgängers anknüpfen und bescherte den Güterslohern alleine in Deutschland weit über 100.000 verkaufte Exemplare. Für weitere Informationen zum Patrizier 2 Hauptprogramm lesen sie bitte unseren damaligen Testbericht.

Im AddOn angekommen haben wir uns gleich auf die Suche nach den viel gepriesenen neuen Features gemacht.Direkt vom Start weg fallen hier einige sehr komfortable Änderungen im Handelssystem auf, die das Gameplay dank neuer Einstellungsmöglichkeiten weg vom früher überdimensionalen Mikromanagement hin zum übersichtlichen, weitgehend automatischen Handel führen. Während sich früher nur der Schiffshandel anhand von festgelegten Mengen und Preisen weitgehend automatisieren ließ, und es danach nur noch gelegentliches Feintuning durch den Spieler brauchte, um konstant hohe Gewinne einzufahren, stehen diese Funktionen nun auch beim Kontorhandel zur Verfügung. Neben automatischem Einkauf für produzierende Betriebe zu festgelegten Höchstpreisen können nun durch den Kontorverwalter, der zunehmend an Erfahrung gewinnt, auch Waren zu einem festgelegten Mindestpreis verkauft werden.

Wer seine Kontore nun also konsequent mit in den Städten knappen Gütern versorgt, darf sozusagen als Marktbeherrscher die Mindestpreise diktieren und automatisch satte Gewinne einfahren. Erfreulich ist hierbei vor allem, dass sich der Handel mit früher verschmähten Gütern nun dank überarbeiteter Preise tatsächlich lohnt. Komfortabel ist auch, dass bei Einrichtung eines Kontors, die bereits für andere Kontore festgelegten Preise automatisch vorgeschlagen werden und nur auf Wunsch geändert werden müssen. Ausserdem können, um den Schiffshandel nicht zu gefährden, einzelne Waren hierfür gesperrt werden. Als Ergebnis dessen fällt der Ausbau der eigenen Handels- und Aufbauaktivitäten nun deutlich übersichtlicher aus, worüber sich Anfänger und Veteranen sicherlich gleichermassen freuen werden.

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