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Branchen News
von Creative Weblogging am 09.10.08

© quinn.anya
Fragen über Fragen, die sich neuerdings auch das EU-Parlament stellt. Denn wie die "Zeit" berichtet, hat die estnische Abgeordnete Marianne Mikko die Initiative gestartet, Weblogs zu regulieren. In gewisser Weise mit Erfolg, denn
Mit 307 zu 262 hat das Europäische Parlament gestern Mikkos Bericht über "Gemeinnützige Bürger- und Alternativmedien in Europa" angenommen. Das Papier hält fest, dass Blogger einen Beitrag zur Meinungsvielfalt leisten. Die Abgeordneten fordern in der Resolution aber auch eine Diskussion darüber, was Blogger eigentlich sind (Journalisten oder nicht?) und welche Rechte und Pflichten für sie gelten sollten.
Interessanterweise erfahren wir aber nur sehr wenig über die konkreten Vorstellungen, die Frau Mikko umtreiben. Denn die Feststellung, dass manche Blogger Verleumdungen und Falschmeldungen streuen, könnte für jedes Medium gelten und wird genauso verfolgt wie bei Print- oder TV-Journalismus. Und Zitate à la:
"Ich rufe dazu auf, dass Blogger wie menschliche Wesen handeln", antwortet Mikko. "Ich rufe zum Humanismus auf!" - wirken auf mich eher verwirrt-verwirrend als aussagekräftig.
Doch warten wir erst einmal ab, wie langsam die EU-Mühlen mahlen und was am Ende herauskommt. Vermutlich nicht allzu viel Zählbares.
Permalink: Will die EU Weblogging reglementieren?
Trackback: http://publish.creative-weblogging.com/publish/mt-tb.pl/135815
Wong
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