US-Wahlkampf und Weblogs
abgelegt im Archiv Die Besten am 31.10.08

© Paraflyer
Es ist schon eine interessante Diskussion, die derzeit zum Thema "US-Wahlkampf und Weblogging" im Gang ist. Die einen sprechen sogar schon von einem Web 2.0-Wahlkampf, wieder andere gehen davon aus, dass die Weblogs lediglich eine unterhaltsame Fußnote darstellen.
Unbestritten ist allerdings die bloße Zahl der akkreditierten Blogger auf den jeweiligen Parteitagen der Demokraten (400 Personen) sowie denen der Republikaner (200):
Über die Hälfte von ihnen waren ''parteiliche Blogger'', also Anhänger von Demokraten oder Republikanern. Ihr Ziel ist klar: Sie wollen John McCain oder Barack Obama zum Sieg schreiben. wie SWR.de berichtet. Dort ist auch von einer Politisierung der Bloggerszene die Rede:
Beim Wahlkampf für die diesjähren Präsidentschafts- und Kongresswahlen sind die Blogger nicht mehr wegzudenken. Wobei diese laut Delany für die Demokraten wichtiger sind als für die Republikaner, denn linke Blogs könne man in ihrer Bedeutung wohl am besten mit den rechten Talk-Radios vergleichen. Beide hätten ein sehr starkes und leidenschaftliches Publikum, das sie beeinflussen wollen.
Ob und in welchem Umfang das gelingt wird wohl auch nach der Wahl umstritten sein .

© Paraflyer
Permalink: US-Wahlkampf und Weblogs
Tags: USA Wahl Weblogs Blogger Weblogger Blogs Blogging
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