Pro-Blogger haben es nicht leicht
abgelegt im Archiv Blog News am 19.11.06
Robert Basic greift einen Artikel im Economist auf, der sich mit professionellem Bloggen beschäftigt. Danach gibt es drei Typen von ProBlogs: Blog-Netzwerke wie Gawker, Weblogs Inc. oder Creative Weblogging. Verlags-Blogs, hinter denen traditionelle Printverlage stehen (beispielsweise die German-Blogs des Holtzbrinck-Verlages). Und schließlich die One-Man- bzw. Woman-Shows, die auf externe Vermarkter zurückgreifen.
"Bei allen drei Gattungen kann man durchgängig feststellen, dass es sich hierbei keineswegs um einen Nebenjob handelt, sondern alle Macher sind Vollzeit damit beschäftigt, gute Topics zu setzen und eine umfangreiche Leserschaft aufzubauen", schreibt Robert.
Seinen Lebensunterhalt mit Bloggen zu verdienen - so der Economist - ist auch in den USA nicht einfach. Selbst Weblogs wie GigaOm mit 50.000 Lesern am Tag werfen keine riesigen Gewinne ab. Und von solchen Besucherzahlen (und entsprechenden Werbeeinnahmen) können wir in Deutschland im Augenblick nur träumen. Sogar das BILDblog erreicht diese Zugriffszahlen nicht jeden Tag, geschweige denn die anderen Blogger.
Auch Netzwerke wie Creative Weblogging, die sich um die Vermarktung kümmern und schon heute ihren Autoren Honorare zahlen, brauchen in Deutschland eine Menge Geduld. Vielleicht können einzelne Top-Blogger in ein paar Jahren bei uns tatsächlich von ihrer Schreibarbeit leben - viele werden es vermutlich nicht sein.

Permalink: Pro-Blogger haben es nicht leicht
Tags: PrpBlogger CreativeWebloging bezahltes+Bloggen
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