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NEWS: REISE WEBLOG
abgelegt im Archiv News von Creative Weblogging am 24.05.06
Dubai: Badeparadies am Jumeirah-Strand

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Auch wenn wir Naomi Campell & Co. nicht im Burj al Arab getroffen haben, war der Besuch in dem 321 Meter hohen Komplex recht eindrucksvoll. Vom Restaurant Al Muntaha im 27. Stock hat man einen sagenhaften Ausblick auf die neuen Palm-Inseln und "The World" vor der Küste und die gesamte Stadt Dubai. Das Wahrzeichen des Emirats steht ja selbst auf einer künstlichen Insel vor Jumeirah Beach, die über einen Damm mit dem Festland verbunden ist. Der Fotograf Jens Kuhfs hat vor ein paar Wochen schöne Bilder vom Burj al Arab geschossen und stellt sie in seinem Weblog vor.

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Die Form der futuristischen Glas-Stahl-Konstruktion mit dem riesigen Segel aus Glasfiber-Teflon (von einer Schweizer Firma gefertigt) soll an die landestypischen Dhau-Boote erinnern, die schon seit Jahrhunderten am arabischen Golf gebaut werden. Das Innere des Gebäudes, in dessen nach oben offener Lobby der Eifelturm Platz hätte, lässt den Besucher staunen. Überall funkeln und glitzern Blattgoldverzierungen, arabische Ornamente und Wasserspiele. Allerdings entspricht die Farbgestaltung mehr dem orientialischen Geschmack, Europäer - mich eingeschlossen - bevorzugen da meist ein etwas schlichteres Design.

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Auch bei den Gästen gibt es trotz des herausragenden und individuellen Service durchaus unterschiedliche Bewertungen, wie ein Blick in diverse Internet-Foren zeigt. Der offizielle Preis von rund 1500 Euro für eine Übernachtung(ohne Frühstück) in einer der kleineren Suiten, die sich alle über zwei Stockwerke erstrecken, ist nicht unbedingt ernst zu nehmen. Denn im Zusammenhang mit Package-Angeboten, wie sie inzwischen mehrere Veranstalter auf der Website haben, kann man sein müdes Haupt deutlich günstiger im wohl bekanntesten Hotel der Welt zur Ruhe betten. Da kostet dann eine Woche Luxusurlaub (3 Nächte Jumeirah Beach Hotel, 1 Übernachtung im Burj al Arab) zusammen "nur" noch 1156 Euro. Dafür kann der Gast dann z.B. aus dem "Pillow Menue" wie aus einer Speisekarte das optimale Kopfkissen auswählen.

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Die in vielen Reiseführern noch erwähnte Besichtigungsmöglichkeit für externe Besucher zu einem "Eintrittspreis" von rund 50 Euro wurde inzwischen wieder abgeschafft. "Es hat die Gäste zu sehr gestört", wie Ulrike Baumann vom Jumeirah-PR-Management berichtet. Wer heute in das erste Haus am Platze hinein will, muß entweder ein Zimmer buchen oder eine Reservierung in einem der Restaurants vorweisen können. Die günstigste Variante ist dabei der tägliche Nachmittags-Tee, der als kleines Büffet gestaltet wird. "Vor allem in der Hauptsaison empfiehlt sich allerdings eine frühzeitige Tischbestellung - am besten schon zu Hause vor Reiseantritt", sagt Ulrike Baumann. Denn die Restaurantplätze sind oft ausgebucht, ein spontaner Besuch dürfte nur selten zum Erfolg führen. Allerdings werden die Gäste der anderen Jumeirah-Hotels bevorzugt behandelt.

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In Sichtweite des "Turms der Araber" lockt mit dem Madinat Jumeirah ein nagelneuer Luxuskomplex der Hotelkette. Herzstück ist "Al Qasr", das - umgeben von Grünanlagen - in einer Lagune errichtet ist, in der die Terrassen, Promenaden, Restaurants und der Privatstrand mit schwimmenden Taxis erreichbar sind. Bei TUI ist der Aufenthalt dort bereits ab 1389 Euro pro Woche und Person (inkl. Flug mit Emirates) zu haben.

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Im Madinat Jumeirah ("Stadt") gibt es auch einen "Souk" - 70 Läden in einem mit viel Holzschnitzereien auf traditionell getrimmten Bereich wurden an ortsansässige Händler vermietet. Doch die Atmosphäre in dem klimatisierten Gebäude erinnert mehr an die blitzsauberen Shopping-Malls als an die Märkte in der Altstadt von Dubai.

Auf der anderen Seite des Burj al Arab befindet sich mit dem Jumeirah Beach Hotel das älteste Haus der Gruppe. Es wurde im Dezember 1997 eröffnet, inzwischen aber gründlich generalüberholt. Seine Architektur Form einer Welle spielt ebenfalls auf arabische Seefahrer-Traditionen an. Sämtliche Jumeirah-Hotels gehören zur Fünf-Sterne-Kategorie, die für das Burj al Arab immer wieder ins Spiel gebrachten sieben Sterne gehören in der Bereich der Fabel. Das von dem Deutschen Robert Kunkler, der leider während unseres Besuchs in der Heimat unterwegs war, geleitete Jumeirah Beach Hotel verfügt über 600 Zimmer und Suiten. Alle mit Meerblick.

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"Das Gebäude wurde so konzipiert, dass es zur Landseite nur Korridore, Büros und Verwaltungsräume gibt", verrät Ulrike Baumann. 900 Meter Sandstrand, vier gekühlte Swimmingpools (einer davon mit Unterwassermusik) und der zum Komplex gehörende Wild Wadi-Wasserpark mit seinen High-Speed-Rutschen (freier Eintritt für Hotelgäste) sorgen für Beschäftigung.


Bemerkenswert: Die hohe Anzahl von Lifeguards an jeder Ecke der verwinkelten Poollandschaft. Ertrinken ist hier unmöglich. Teilweise standen mehr Rettungsschwimmer am Beckenrand als Hotelgäste im Pool waren. Squash- und Tennisplätzeplätze, ein Putting-Green für Golfspieler (einer der besten Golfplätze Dubais ist übrigens nur 10 Minuten entfernt), ein Fitnesscenter auf 400 Quadratmetern und eine Health-Suite mit Saunen, Dampfbädern, Whirlpools sowie Massageräumen für Beauty-Behandlungen lassen auch in Punkto Wellness und Sport kaum einen Wunsch unerfüllt. Schön auch der Zimmerservice mit ausgearbeiteten Jogging-Routen, Schweißband und Fitness-Drink, den einige Kollegen vorfanden.

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Was man sich an Fett abtrainiert hat, lässt sich in den über 20 Restaurants und Bars schnell wieder anfuttern. Die Barmixer und Küchenchefs experimentieren gerne. Eines der lukullischen Highlights während unser Aufenthalts war beispielsweise ein Sorbet aus Spargel und Limonen. Spargel prägt gegenwärtig auch die Karte im Lokal "Der Keller". Ansonsten ist das Lokal der Treffpunkt für alle, die auch im Urlaub nicht auf Bratwurst oder Eisbein mit Sauerkraut verzichten können. Da lobe ich mir doch die Uptown-Bar im 24. Stockwerk mit ihren exotischen Cocktails. Der Blick von der Dachterasse auf das am Abend beleuchtete Burj al Arab ist einfach unbezahlbar.

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